Apr 042017
 

Im 4-stündigen Block am Samstag, den 25. März 2017, drehte sich im NAWI-Unterricht alles um die Präsentation der vorbereiteten Experimente der StudentInnen.

Jede/r durfte ihre/seine Versuche aus den Bereichen Chemie, Physik und Biologie herzeigen und bestaunen lassen.

Passend zur vorösterlichen Zeit gab es viele Experimente mit Eiern. Zum Beispiel: „Wie trenne ich den Dotter vom Eiklar? Ich sauge ihn mit einer Plastikflasche heraus!“ Ein in Essig eingelegtes Ei ohne Schale sorgte durch die nun gummiartige Konsistenz für Unterhaltung. Ebenso erstaunte die Wirkung von Säure auf Hühnerknochen. Mit Cola wurden Nägel vom Rost befreit.

Faszinierend war auch das Erstellen einer eigenen Lavalampe mit Öl, Wasser und Lebensmittelfarbe. Durch den Einsatz einer Brausetablette wurde diese sogar „zum Leben erweckt“.

Für einen weiteren „Wow-Effekt“ sorgten die bunten Kristalle in Eierschalen, die uns alle an Geoden erinnerten. Wir erfuhren auch, wie man Kandiszucker-Sticks selbst herstellen kann – wenn man genug Zeit und auch Geduld mitbringt.

Farbmischungen standen ebenso auf dem Programm, wie die optische Aufbereitung der Farbenlehre mit einer Taschenlampe und einer CD. Mit einer Lochkamera konnte die Funktion des menschlichen Auges veranschaulicht werden.

Mit einem einfachen Spiegel wurden wir in die mathematische Welt der Symmetrie eingeführt.

Eine selbstgemachte Wolke in der PET-Flasche erstaunte uns ebenso wie die Experimentiermöglichkeiten mit Löwenzahn.

Ein sehr beliebtes Experiment war die Erfahrung mit Oobleck, einer flüssigen, schleimigen Masse zum Erfühlen und Ertasten. Sie ist eine nicht-newtonsche Flüssigkeit, d.h. sie wird beim Einsatz von Kraft hart, z.B. wenn man mit der Faust in die Masse schlägt.

Es gab auch gustatorische Wahrnehmung mit blinder Verkostung, sogar mit zugehaltener Nase.

Mit Kokosfett wurde uns die Funktionsweise des Kälteschutzes der Eisbären nähergebracht.

Mit einer gewöhnlichen, langen Kerze und einer Schale Wasser konnte man Wachsbilder entstehen lassen, die auch zur Dekoration aufgehängt werden können.

Zum schmackhaften Abschluss gab es Studentenfutter, wo jede/r sich beim Trennen durch Auslese ihre/seine Lieblingsstücke verdienen konnte.

Die Versuche waren alle so abgestimmt, dass sie auch im Kindergarten mit einfachen Hilfsmitteln ausprobiert werden können. Und wenn wir von unserer eigenen Begeisterung ausgehen, sind dabei staunende Kinderaugen und das weitere Interesse für Forschen und Experimentieren gewiss.

Karin Plasch, 2.KB


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